Akne bekommen die meisten Betroffenen nicht selbst in den Griff. Vor allem schwere Verlaufsformen benötigen medizinische Behandlung. Die angewendeten Methoden richten sich nach der Ausprägung der Hauterkrankung, der Empfindlichkeit der Epidermis sowie nach den individuellen Allergien des Patienten. Zur Behebung des Problems stehen Patienten verschiedene Optionen zur Wahl. Zur Anwendung kommen ganzheitliche, innere und äußere Therapien.

Behandlungen von außen

Zur äußeren Therapie der Akne bieten sich verschiedene Salben und Peelings an. Im Handel erhältliche Produkte eignen sich für leichte Verlaufsformen der Akne. Bei mittelschweren Fällen enthalten Cremes und Salben vom Arzt oftmals Antibiotika. Diese reduzieren die Bakterien auf der Oberfläche der Epidermis. Zur Unterstützung eignen sich hauterneuernde Peelings. Sie enthalten Alpha-Hydroxysäuren (AHA). Die natürlichen Fruchtsäuren entstammen aus Wein, Milch, Äpfeln, Zitronen und Mandeln.

Peelings lösen Verhornungen

Der Arzt trägt diese auf die Haut auf und lässt diese einwirken. Diese Peelings entfernen die obere Hautschicht und verhindern neue Verhornungen. Sie verringern die Mitesser und erfrischen die Haut. Nach den Anwendungen nutzen Patienten intensive Pflegecremes und einen hohen Sonnenschutz, um die angegriffene Haut zu regenerieren. Um ein hervorragendes Ergebnis zu erhalten, wiederholen Patienten je nach Hautbild die Prozedur bis zu acht Mal in vier Wochen.

Alternativ wenden Ärzte Vereisungen, Bedampfungen, eine Farblichttherapie oder UV-Licht äußerlich an. Ebenso empfehlenswert ist die Mikrodermabrasion. Für die innere Anwendung verschreiben Mediziner oftmals Antibiotika. Sie bekämpfen gezielt die Bakterien, die zu den kleinen Entzündungen führen.

Chemische Peelings (TCA Peeling) und Fruchtsäurepeelings in Wien

Ein Peeling wirkt regenerierend. Dabei tragen erfahrende Ärzte die obere der Hautschichten ab, um die Bildung des Kollagen in den darunterliegenden anzuregen. Das Verfahren hemmt zudem die Bildung von Aknebakterien. Mediziner bei Juvenis mindern damit feine Linien, verfeinern die Poren und gleichen Pigmentunregelmäßigkeiten aus. Zusätzlich tragen chemische Peelings (TCA Peeling) und Fruchtsäurepeelings in Wien dazu bei, dass Entzündungen schneller abheilen und sich Hautunreinheiten verbessern.

Die Behandlung eignet sich vor allem für die Anwendung im Gesicht und am Dekolleté. Bei Bedarf behandelt das medizinische Fachpersonal ebenso die Handrücken oder den Rücken. Vor der Durchführung beginnen Patienten mit einer Cremetherapie, die pigmentstabilisierend wirkt. Sie startet vier Wochen vor der ersten Behandlung mit den Peelings. Im Schnitt benötigen diese drei bis zehn Sitzungen, um eine wesentliche Verbesserung zu erreichen. Nach etwa zwei Tagen schält sich die Haut für bis zu fünf Tage. Während und nach der Behandlung meiden Patienten die Sonne und verwenden Schutzprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor. In den wärmeren Tagen des Jahres führen die Mediziner bei Juvenis die Therapie daher nicht durch.

Das TCA-Peeling im Überblick

Bei dieser Variante verwendet das medizinische Fachpersonal Trichloressigsäure (TCA). Das chemische Peeling eignet sich für verschiedene dermatologische und kosmetische Therapien. Im Zuge der Anwendung lösen sich die abgestorbenen Hautschuppen sowie Teile der oberen Epidermis. Die Behandlung eignet sich hervorragend:

  • zur Verfeinerung des Hautbildes,
  • bei Unreinheiten,
  • zur Hemmung von Aknebakterien,
  • bei Aknenarben,
  • reifer Haut,
  • Pigmentflecken und
  • ersten Fältchen.

Vor dem Beginn des Peelings reinigt die Fachkraft die Haut gründlich und entfettet diese. Danach trägt sie die Lösung auf. Nach einer kurzen Einwirkzeit folgt das Auftragen einer beruhigenden Creme sowie eines Sonnenschutzes mit hohem Lichtschutzfaktor. Die Behandlung ist nicht schmerzhaft, jedoch verspüren Patienten ein unangenehmes Brennen, das schnell nachlässt. Ebenso rötet sich in Folge der Therapie die Haut und beginnt sich abzulösen, um die unteren Hautschichten freizulegen.

Fruchtsäurepeeling mit Schäleffekt

Diese Methode sorgt für eine Lockerung der oberen Hautschicht, wobei sich die Hornschicht verdünnt. Dadurch dringen die angewendeten Wirkstoffe optimal in die Oberfläche der Haut ein. Der Schäleffekt regt die Erneuerung der Epidermis an. Das Verfahren eignet sich zur Verfeinerung des Hautbildes, zur Entfernung von Pigmentflecken, Aknenarben, Unreinheiten und Fältchen sowie bei Entzündungen durch Aknebakterien.

Vor der Behandlung reinigt der Mediziner ebenfalls die Haut und entfettet sie. Danach trägt er ein Peeling-Gel auf. Während der Therapie spüren Patienten ein Hitzegefühl sowie ein Brennen. Dieses verschwindet nach der Anwendung der Neutralisierungscreme. Im Anschluss verwendet der Mediziner einen Sonnenschutz sowie eine Nachpflege mit Kühleffekt.

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