Kaley Cuoco, Megan Fox oder Pamela Anderson haben sich dafür entschieden. Aber auch Männer wie Mickey Rourke oder Sylvester Stallone lagen schon auf dem OP-Tisch. Sie alle haben sich nämlich für eine oder mehrere Schönheitsoperationen entschieden. Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen oder Lidstraffungen standen genauso auf den Wunschzetteln wie Lippenkorrekturen oder auch klassische Facelifts. Aber nicht nur die Schönen und Reichen lassen immer wieder Eingriffe durchführen – auch die normalen Bürger setzen heutzutage auf Silikon, Hyaluronsäure und Botox. Einerseits sind die heutigen schönheitsmedizinischen Eingriffe bereits zum Teil schon als Routineverfahren zu sehen, andererseits sind die Preise in den letzten Jahren  für derartige Behandlungen extrem gesunken. Wer also mit seinem Aussehen unzufrieden hat, der kann sich also durchaus dafür entscheiden, dass der Doc nachhilft.

Der Markt wächst

Die Tatsache, dass sich immer mehr Menschen für schönheitsmedizinische Eingriffe entscheiden, interessiert auch die Anleger. Folgt man den Prognosen von Medical Inside, einem Beratungshaus, so gehen die Experten vor Ort davon aus, dass der Schönheitsmarkt – pro Jahr – um rund 5,2 Prozent wachsen wird. Im Bereich der ästhetischen Produkte geht man von einem noch höheren Wachstum aus – hier spekulieren die Experten mit einem Plus von rund 11,8 Prozent/Jahr. Das Geschäft mit der Schönheit bietet den Ärzten und Unternehmen einen extrem großen Vorteil – es geht hier nämlich um ein reines Selbstzahlergeschäft. Das bedeutet, das staatliche Gesundheitswesen und die Krankenkassen haben keinen Einfluss auf die Sparte der Schönheitsmedizin.

Genau deshalb ist die Branche auch für Börsianer interessant. Denn einerseits gibt es ein starkes Wachstum, andererseits ist die Branche nicht von Subventionen oder politischem Kalkül abhängig. Zudem verfügen die Selbstzahler in der Regel über ein höheres Einkommen, sodass mitunter nicht ein Eingriff, sondern mehrere Eingriffe durchgeführt werden. Auch wenn es zahlreiche Ärzte gibt, die kleine Spezialkliniken besitzen und vor Ort die Eingriffe durchführen, so gibt es an der Börse dennoch ein paar interessante Schönheitskonzerne. Wer ein Depot bei CMC Markets hat, der kann sehr wohl überlegen, in die eine oder andere Aktiengesellschaft zu investieren, die vom immer stärker wachsenden Schönheitsmarkt profitieren könnte. Einer der wohl größten Player ist die Spire Healthcare Group aus London.

Nun sind auch die Südkoreaner auf den Geschmack gekommen

Der britische Krankenhausbetreiber, der sich auf klassische Gesundheitsleistungen spezialisierte, hat klassische Schönheitsoperationen – so etwa Fettabsaugungen oder auch Brustvergrößerungen – im Angebot. Mediclinic ist übrigens der größte Aktionär des Unternehmens – das Unternehmen besitzt rund 30 Prozent aller Wertpapiere. Die Mediclinic betreibt Kliniken in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Namibia, Südafrika und auch in Großbritannien und in der Schweiz.

Auch in Asien interessieren sich immer mehr Menschen für Schönheitsoperationen – allen voran in Südkorea. Das ist auch der Grund, warum Unternehmen wie LG Household & Health Care und Amorepacific schneller als der Markt wachsen.

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