Das Wort „Maniküre“ kommt aus dem Lateinischen und wird von dem Wort manus (= Hand) abgeleitet. Sie umfasst die kosmetische Pflege und Behandlung der Hände.

Vor allem im Winter verlangen unsere Hände nach besonderer Pflege, denn die Haut neigt nun zu rauen Stellen, Trockenheit und Rissen. Zu empfehlen sind demnach Handcremes mit hohem Feuchtigkeitsanteil. Außerdem sollte man bei Seifen und Reinigungsprodukten auf einen neutralen pH-Wert achten, milde oder rückfettende Produkte sind zu bevorzugen.
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Spezielle Maniküre-Tipps für die kalte Jahreszeit

Auch auf die Nägel sollte nicht vergessen werden: Nagelöle oder spezielle Nagelcremes helfen, den Winter unbeschadet zu überstehen. Zur Abrundung der Maniküre tragen Handbäder mit Milch, Honig oder Olivenöl bei und sorgen ebenfalls für schöne Hände.

Die richtige Feile als A und O der Maniküre

Ein wichtiger Bereich der Maniküre ist das Feilen der Nägel. Denn Feilen sind sanfter zu den Nägeln als etwa eine Schere oder ein Nagelzwicker. Generell sollte man immer vom Rand zur Mitte feilen, um ein Einreißen oder Splittern des Nagels zu verhindern. Zu bevorzugen sind Glasnagelfeilen, denn sie versiegeln den Nagel und sorgen somit ebenfalls dafür, dass er nicht absplittert. Ein weiterer guter Tipp in Sachen Nagelpflege ist die Keramikfeile – sie kann auch bei bereits lackierten Nägeln angewendet werden, da sie besonders schonend zu den Nägeln ist. Eher zu meiden ist die Metallnagelfeile, denn sie sorgt nicht für eine Versiegelung der Nägel und haben eine grobe Körnung. Zum Schluss können Polierfeilen, für den perfekten Glanz und eine glatte Oberfläche eingesetzt werden.

Auf die Technik kommt es an

Da lackierte Fingernägel nach wie vor ein Hingucker sind, sollen sie auch hier nicht vernachlässigt werden. Doch die Art und Weise, wie man beim Auftragen der Farbe vorgeht, ist entscheidend für das Endergebnis der Maniküre. Bevor man beginnt, sollte man keinesfalls ein ausgiebiges Bad nehmen, denn die Feuchtigkeit lässt die Nägel aufquellen, erst wenn sie trocknen, ziehen sie sich wieder zusammen. Trägt man also unmittelbar nach dem Bad den Lack auf, splittert dieser mit großer Wahrscheinlichkeit leicht wieder ab. Des Weiteren müssen die Nägel fettfrei sein, damit langer Halt gewährleistet ist. Eincremen vor dem Auftragen des Lackes ist also verboten.

Die Nagelhaut wird am besten mit einem Nagelöl aufgeweicht oder mit einem Nagelhautlöser behandelt und dann mit einem Rosenholzstäbchen zurückgeschoben. Nicht empfehlenswert ist es, die Nagelhaut wegzuschneiden, denn dann können leicht Entzünden oder Verletzungen entstehen. Wer breite Nägel hat und diese schlanker scheinen lassen möchte, orientiert sich bei der Maniküre am besten an dunklen Lacken, wer kleine Nägel optisch vergrößern will, verwendet helle Farben und malt den Nagel großflächig aus. Um Verfärbungen durch die Anwendung bunter Lacke zu vermeiden, bedient man sich farbloser Unterlacke.

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